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Aeroccino Milchaufschäumer

Unter der Marke Nespresso werden auch Milchaufschäumer unter dem Seriennamen Aeroccino verkauft. Bei einigen Nespresso-Kaffeemaschinenmodellen wird ein Milchaufschäumer auch standardmäßig mitgeliefert, z.B. der 3192 Aeroccino beim Nespresso Citiz.
Dieser Aeroccino ist ein sehr guter Milchaufschäumer. Es ist sowohl möglich, warmen als auch kalten Milchschaum damit herzustellen. Der Milchschaum hat eine gute Konsistenz und kann perfekt für Latte Macchiato, Cappuccino oder auch Kakao verwendet werden. Man füllt die Milch bis zur Markierung in den Behälter, setzt den Deckel drauf und drückt dann den Startknopf. Der Aeroccino operiert leise und benötigt etwa 2 Minuten, um den Milchschaum zu produzieren. Wer weniger Milchschaum benötigt (z.B. für eine kleine Tasse Cappucino) kann auch weniger Milch in den Behälter füllen. Der Quirl reicht bis zum Boden, so dass auch kleine Mengen Milch geschäumt werden. Ohne Quirl kann das Gerät auch nur zur Erwärmung von Milch genutzt werden.
Zur Reinigung sollte man den Behälter nur mit einem Lappen und warmen Wasser ausspülen und -wischen. Die beschichtete Oberfläche ist sehr empfindlich und sollte nicht mit scharfkantigen Löffeln oder ähnlichen in Berührung kommen. Auch mit Bürsten und rauen Schämmen sollte man vorsichtig sein. Die Spirale sollte dann und wann auch einzeln gereinig werden. Wegen der Haftbeschichtung darf der Behälter nicht in die Spülmaschine und auch Spülmittel sollte nicht verwendet werden, um diese Beschichtung nicht anzugreifen.
Bei Interesse kann eine ausführliche Besprechung der Aeroccino Milchaufschäumer gelesen werden.
Man kann zum Milchschuam herstellen verschiedene Milcharten nutzen. Man kann Milchschaum aus Vollmilch, fettarmer Milch und sogar Sojamilch herstellen. Je nach Milchart hat der Milchschaum eine eigene Konsistenz und einen eigenen Geschmack. Hier sollte man alles einmal durchtesten, um den geeigneten Milchschaum für sich zu finden.
24.4.14 19:35


Nespresso Kapselmaschine

Es gibt einige Kaffeesysteme auf dem Markt, bei denen der Kaffee in abgepackten Portionen (Tassen- oder Bechergröße) vertrieben wird. Spezielle Kaffeemaschinen bereiten den Kaffee dann aus diesen Portionspäckchen zu. Neben Tassmio und Senseo ist ein weit verbreitetes System Nespresso von dem Schweizer Konzern Nestlé. Hierbei wird der Kaffee in kleinen Aluminiumkapseln vertrieben. Längere Zeit geschah dies ausschließlich durch Nespresso, mittlerweile gibt es diese auch in Supermärkten wie Rewe. Nespresso hat dafür Nespresso-Boutiquen eröffnet, in denen die Kapseln verkauft werden.
Die Aluminiumkapseln werden in vielen verschiedenen Sorten angeboten. Sie unterscheiden sich in den verwendeten Kaffeebohnensorten sowie dem Röstungs- und Mahlgrad. Zu den angebotenen Kapseln gehören auch welche zur Zubereitung von Espresso, Ristretto und größere Kaffeetassen. Zusätzlich gibt es auch entkoffeinierte Sorten.
 
Die Kaffeemaschinen werden in Kooperation namhaften Elektronikherstellern wie Krups, DeLonghi, Miele und Siemens verkauft. Diese Kaffeemaschinen können ausschließlich mit Nespresso-Kapseln benutzt werden. Dies führt zu einer (unfreiwilligen) Kundenbindung, da die Maschinen nicht mit Kaffeepulver benutzt werden können.
 
Die Kaffeemaschinen erhitzen Wasser und pressen dieses unter hohem Druck in die eingelegte Kapsel. Der Druck erhöht sich mit der Zeit und irgendwann reißt die Unterseite der Kapsel ein, wenn sie diesem nicht mehr standhalten kann. Dadurch gelangt der innerhalb der Kapsel gebrüthe Kaffee ausfließen und wird über den Maschinenausfluß in die Kaffeetasse gelenkt.
 
Nachteilig an diesen Kaffeesystemen ist der große Müll, der bei der Zubereitung durch die Aluminumkapseln anfällt. Das Aluminium der gebrauchten Kapseln kann recycled werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit, die Kapseln mit frischem Kaffee-Pulver aufzufüllen. Dazu findet man viele Anleitungen. Allerdings werden diese von den Nutzern auch oft nicht fachgerecht entsorgt und so landen viel kostbares Aluminium im Restmüll und kann nicht wiederverwertet werden.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der sogenannte Lock-in-Effekt. Durch niedrige Anschaffungskosten für die Kaffeemaschinen werden Kunden angelockt, während der Umsatz mit teuren Preise für die Kapseln gemacht wird.
24.4.14 19:29





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